Frau Univ. Prof. Dr. Kautzky-Willer, Wissenschaftlerin des Jahres 2016 und

Wissenschaftliche Beraterin des la pura women's health resort


Das frauenspezifische Konzept des la pura women’s health resort kamptal ist europaweit einzigartig. Univ. Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gendermedizin an der Medizinischen Universität Wien, begleitet und berät das Resort in wissenschaftlichen Fragen. „Es freut uns daher besonders, dass die ausgezeichnete Arbeit von Prof. Kautzky-Willer nun vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten gewürdigt wird“, so Bärbel Frey, Geschäftsführerin des la pura.

79 Gene befinden sich auf dem Y-Chromosom des Mannes, 1500 auf dem X-Chromosom der Frau: Das aber ist nicht der Grund, warum es das la pura women’s health resort kamptal, Gesundheitsresort exklusiv für Frauen einzigartig ist. Es ist vielmehr höchste Zeit, dass auch die Medizin den Unterschied zwischen Frau und Mann stärker wahrnimmt – und Frauen damit individueller behandelt, in Diagnostik wie Therapie. In beidem ist la pura absolut wegweisend. Diagnostisch werden sowohl naturheilkundliche Methoden, Schulmedizin nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch moderne Laboruntersuchungen eingesetzt. Therapeutisch stehen Naturheilkunde, moderne medizinische Konzepte, physikalische Behandlungen und sanfte ästhetische Medizin im Vordergrund. Und mehr noch: Hier hat man erkannt, dass Frauen auch andere Ansprüche an Ambiente und Empathie haben. Die Wohlfühl-Atmosphäre des Resorts mit seinen warmen Farben und dem einfühlsamen Team, das sich viel individuelle Gesprächszeit nimmt, ermöglicht tiefe Entspannung und Erholung vom Alltag. Exklusiv unter Frauen. la pura ist die Oase, die Frau nicht erst aufsucht, wenn es schon Probleme gibt, sondern zur individuellen Vorsorge und zum Kraft tanken.


Besonders wichtig, sagt Univ.-Prof. Dr. med. Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gender-Medizin an der MedUni Wien, sei dabei die Prävention, „denn Frauen haben andere  Beschwerden, aber auch spezifische Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.“ Dennoch wüssten viele Frauen nicht um ihre persönlichen Risikofaktoren. Warum? Keine Zeit! Schließlich hat Frau oft vier Berufe gleichzeitig: den „normalen“ Job, dazu Hausfrau, Mutter und Ehefrau.
Nimmt sich nun besagte Frau eine bewusste la pura-Auszeit – was geschieht dort? In etlichen Arztpraxen geht Diagnostik übers Blutdruck messen, Blut abnehmen und Wiegen nicht hinaus. Im la pura schon. Dort nimmt sich eine der Ärztinnen und Ärzte gleich zu Beginn viel Zeit für ein ausführliches Gespräch, weil Frau nicht gleich Frau ist. Die jeweilige Biographie wird ausführlich besprochen, Risikoscores und bestimmte Biomarker werden betrachtet, Frauen-spezifische „Problemwerte“ wie Eisenhaushalt und Vitamin D bestimmt, eventuell ein Zuckerbelastungstest gemacht. Weil selbst bei vorhandendem (Prä-)Diabetes Nüchtern-Zucker-Werte bei Frauen häufig noch normale Werte anzeigen. Will Frau Stress zu Leibe rücken, macht auch ein individuelles Stressprofil mittels Herzratenvariabilitäts-Messung Sinn.


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Welttag der Frauengesundheit: Frauenherzen reagieren sensibel auf Stress

„Broken Heart Syndrom“, unerkannte Herzinfarkte und Diabetes als Risikofaktor – la pura women’s health resort kamptal bietet Stress-Prävention und frauenspezifische Gesundenuntersuchung an


Frauenherzen schlagen anders: Darauf macht das la pura women’s health resort kamptal anlässlich des Welttages der Frauengesundheit am kommenden Sonntag, den 28. Mai, aufmerksam. Besonders sensibel reagiert das weibliche Herz auf Stress, sagt Prof. Alexandra Kautzky-Willer, renommierte Gendermedizinerin und wissenschaftliche Beraterin des la pura: „Bei der Stress-Kardiomyopathie, auch Broken-Heart-Syndrom genannt, wirkt sich emotionaler Stress tatsächlich auf die physische Gesundheit des Herzens aus.“ Grund dafür können etwa der Tod eines nahen Angehörigen, eine Trennung, existenzielle Not oder ganz allgemein große psychische Belastung sein.

Ganz allgemein haben Frauen andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Männer: Das sind neben Stress vor allem (beginnender) Diabetes, frühe Menopause, Schlafmangel und Depressionen. Kautzky-Willer: „Besonders schädlich ist für Frauenherzen die verbreitete Kombination aus Rauchen, Stress, Übergewicht und der Einnahme der Pille.“

Herzinfarkt: Andere Symptome

Besonders eklatant sind die Unterschiede zwischen Frauen und Männern auch beim Thema Herzinfarkt. Dieser wird bei Frauen oft nicht als solcher erkannt, weil der „typische“ Brustschmerz fehlt und eher unspezifische Symptome wie Rücken- oder Bauchschmerzen, Schwächegefühl und Übelkeit auftreten. Frauen haben eine 1,5 Mal höhere Wahrscheinlichkeit, im ersten Jahr nach einem Herzinfarkt zu sterben, als Männer.

Kautzky-Willer: „Kardiologie ist eine der Ursprungsdisziplinen der Gendermedizin. Trotzdem ist es oft so, dass Frauen nach wie vor nicht leitliniengerecht therapiert werden und Risikofaktoren nicht ernst genommen werden. Da braucht es gendermedizinisches Wissen, um bereits in der Prävention auf die richtigen Indikatoren hinschauen zu können.“


Frauenmedizinisch geschultes Team

Genau dieses Wissen ist die Kernkompetenz des la pura women’s health resort kamptal, das von Prof. Kautzky-Willer in der Konzeption seiner Leistungen beraten wird. Das gesamte medizinische Personal ist speziell darauf geschult, auf frauenspezifische Gesundheitsthemen hinzuschauen. Jeder längere Aufenthalt im Haus beginnt mit einem Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin, auf dessen Basis ein individueller Plan für den Gast zusammengestellt wird – mit besonderem Augenmerk auf Ernährung und Bewegung und frauenspezifische Risikofaktoren.